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| expanded mind expanded body |
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| November 2003 Volkspark Halle/Saale | ||||
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Bedeuten die optimistisch erklärten Erweiterungen der Neuen und Neuesten Medien auch eine Erweiterung der menschlichen Lebens- und Wahrnehmungswelten? Das Thema des StudentenForums lautet als Frage »expanded mind? – expanded body?« und versucht die Versprechungen neuester Techno-Utopien auf den Horizont von Otto-Normal-User herunterzubrechen und zu sehen, wie sich diese auf die Psyche und Physis des Benutzers auswirken. In zwei Vortragsveranstaltungen werden: - ein Entwickler von Augmented Reality Software (Didier Stricker, Leiter des Referats Augmented Reality am Fraunhofer Institut Darmstadt) über neueste Forschungsergebnisse berichten. - die Medientheoretikerin Marie-Luise Angerer eine Positionsbestimmung des postmodernen Menschen im elektronischen Raum versuchen. - der Philosoph Arne Moritz über die Repräsentation des Users via Cookie und die Äußerungen des (im philosophischen Sinne) freien Willens mittels Mausclick im Internet sprechen. Visuell-reflexiv und dabei erfrischend unverkrampft befassen sich die eingeladenen KünstlerInnen / StudentInnen aus Kunsthochschulen in Köln, Kassel, Berlin, New York und Halle - mit dem Thema.Während Volker Atrops mit aktuellster Soft- und Hardware die Ausstellungsrealität zu korrumpieren beginnt, verschiebt sich in Feeline Masonnes Video die beobachtete Realität durch eine einfache Positionsänderung. Barbara Bochnia schreit sich ihren von Hollywood versprochenen Heilsbringer herbei und stellt dabei ebenso wie Rainer Eisch in seiner zen-buddhistisch anmutenden 3D-Welt die Frage nach neuen metaphysischen Horizonten. Die Videoarbeit von Anna Craycroft lässt den Protagonisten, einen hybriden Techno-Dancer nach genauen Vorgaben zu elektronischen Rhythmen tanzen. Der Körper als ausführbares Programm, eine Utopie, der sich auch Yanick Fournier verschrieben hat. Sinnlich (schmerzlich) fassbar wird Cyberspace für den Besucher, wenn man sich als Spieler für die real-virtuelle Spieleengine von Fournier zur Verfügung stellt. Mit dem StudentenForum nehmen erstmalig StudentInnen der HKD Burg Giebichenstein mit einem eigenverantwortlich gestalteten Programmteil am d-motion-Festival teil. Tanja Assmann, Irmela Gertsen und Holger Neumaier sind verantwortlich für Auswahl und Zusammenstellung der in diesem Rahmen präsentierten künstlerischen Arbeiten und Vorträge. |
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